Gina Wild’s Sex Apeal
Es war am 6. Dezember 1997 auf der Venus, der mittlerweile grössten deutschen Erotik-Messe der Pornoindustrie: Gina Wild macht an ihrem 27. Geburtstag zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem prominentesten internationalen Pornostar und seinem besten Stück: Vor der begeisterten Presse hatte Gina Wild Sex mit dem hochgewachsenen und muskulösen Rocco Siffredi. Dies sollte jedoch nur der Anfang ihrer atemberaubenden Karriere sein. Erleben Sie nachfolgend wie alles begann.
Die Jugendzeit
Während ihrer Kindheit und Jugendzeit hatte sich Gina Wild nicht immer wohl in ihrer Haut gefühlt: Aufgrund eines Sehfehlers musste sie schon als Kleinkind ins Krankenhaus. Zur Behandlung ihrer starken Hornhautverkrümmung war sie im zarten Alter von drei Jahren bereits eingeliefert worden. Noch heute erinnert sie sich mit Schrecken an ihren Krankenhausaufenthalt.
Zitat Gina Wild (aus "Ich, Gina Wild - Enthüllung"):
‚Dieses schreckliche Gitterbett habe ich noch deutlich vor Augen. Damals wusste ich natürlich nicht, was ein Gefängnis ist, doch es war entsetzlich, weggesperrt zu sein. Morgens wurde ich von einer teilnahmslosen Krankenschwester gewaschen und gefüttert. Vielleicht bin ich ungerecht, vielleicht war sie nicht teilnahmslos, aber so kam sie mir vor. Diese Schwester habe ich deutlich in Erinnerung behalten.’Gina Wild war später selber zehn Jahre lang als Kinderkrankenschwester tätig. Ein Beruf, auf den sie heute noch gerne zurückblickt und den sie als einen der schönsten Berufe überhaupt bezeichnet. Ihre Tätigkeit als Kinderkrankenschwester trug wesentlich zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung bei.
Zunächst in Nothberg bei Eschweiler aufgewachsen, zog sie mit ihrer Familie schliesslich in ein Haus, das sie von ihrer Grossmutter geerbt hatten. Da das Haus nahe am Waldrand lag, war sie als Kind häufig draussen, um zu spielen. Als harmonisch bezeichnete sie ihr Familienleben: Nicht Computerspiele oder Fernsehen standen hierbei im Vordergrund, sondern gemeinsame Spieleabende mit den Eltern und ihrem Bruder. Besondere gerne erinnert sie sich auch an Familienfeste, bei denen mit Nachbarn, Freunden und Verwandten Geburts- und Feiertage gefeiert wurden. Reichlich versorgte sie ihre Mutter und Grossmutter mit allerlei Köstlichkeiten, so dass Gina schon bald ein „kleines Pummelchen“ wurde und lange in ihrer Jugend noch darunter leiden musste. Dennoch konnte sie sich auch bereits in jungen Jahren gegenüber anderen sehr gut durchsetzen – so erzählt man es sich heute noch.
Unschön war für Gina Wild auch die Tatsache, dass sie schon seit dem dritten Lebensjahr eine Brille tragen musste. Sie erinnert sich in „Ich, Gina Wild – Enthüllungen“ wie folgt:
‚Bei der Einschulung war ich fürchterlich aufgeregt. Nicht wegen der Schule, sondern wegen meiner Brille. Ich schämte mich vor den anderen Kindern dafür. Sie hatte ein mächtiges schwarzes Gestell und Brillengläser, dick wie Aschenbecher. Ich hatte damit riesenhafte Glubschaugen.’
Doch auch dieses Hindernis meisterte sie: Gleich von dem ersten Geld, das sie verdiente, gönnte sie sich Kontaktlinsen. Als Teen störte sie sich jedoch nicht nur an ihrer Brille. Als Aussehen, Frisur und Klamotten eine immer wichtigere Rolle spielten, lernte sie mit der hübschen Michaela ihre beste Freundin kennen. Michaela, die sexy und attraktiv war gut, gab ihr Tipps und half ihr, die richtigen Kleider und Accessoires auszusuchen. Dennoch fühlte sich Gina Wild noch als ‚hässliches Entlein’, das jedoch schon bald ein schöner Schwan werden sollte.
Gina Wild’s erster Kuss
Später freilich hat sich die Sache umgekehrt: Fast alle Männern wollten gerne Sex mit Gina Wild haben. Und mit der Zeit begann sie zu begreifen, dass hinter dem „hässlichen Entlein“ ein bildhübsches Mädchen steckt. Schliesslich kam sie dann doch noch dazu, ihren ersten Kuss zu erleben: Als sie eines Abends mit einem gewissen Frank alleine auf dem Zimmer ihres Bruders war, kam es zum ersten Kuss. In Gina Wilds Biografie „Ich, Gina Wild – Enthüllungen“, ist zu lesen:
‚Wir sassen auf der Couch. Er sagte: »Nein, aber das kann sich ja ganz schnell ändern.« Und hat mir gaaanz tief in die Augen geblickt. Da ging mir richtig die Pumpe. Ich war zwölf, er war 16. Er fragte mich: »Haste schon mal richtig geküsst? Mit Zunge und so...?« »Nee, hab ich noch nie gemacht...« Dann fragte er mich, ob ich das denn mal ausprobieren wollte. Ich habe stumm genickt. Wieso nicht? Und dann hat Frank mich geküsst. Mein erster Kuss. Ich fand ihn komisch. Nass. Nicht sehr toll.
Es ging dann noch eine Weile, bis Gina Wild zunächst ihren ersten festen Freund names Matthias fand und ersten Sex mit ihm hatte. Die Feuerprobe ihres ersten Kusses hatte sie bis dahin jedoch bestanden.
Gina Wild und die Biologie
Ob sich die Karriere von Gina Wild schon in ihrer Jugend andeutete? Immerhin war sie schon in der Schule besonders von den Fächern Biologie, der Anatomie und der Physiologie fasziniert. Ihr Interesse für Biologie hat sie später -wenn man so will- beibehalten. Gina Wild empfand es immer als natürlich, Sex vor der der Kamera zu haben. Diese für sie selbstverständliche Natürlichkeit beim Dreh vermisste sie jedoch bei ihren Filmpartnern desöfteren und forderte daher bei den männlichen Pornodarstellern ebenfalls ein Umdenken.
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