Porno Streaming Media

Unter dem Begriff „Porno Streaming Media“ lassen sich die Fachtermini Streaming Video und Streaming Audio anordnen. Streaming Video und Streaming Audio sind Synonyme der Bezeichnungen Web TV bzw. Web Radio. Es handelt sich dabei um Video- und Audiodaten, die simultan empfangen und abgespielt werden können. Die übertragenen Daten stammen aus einem Computernetzwerk und werden als „gestreamte“ Programme bezeichnet. Der Übertragungsvorgang heißt „streaming“, übertragene Daten heißen „Livestream“. Zu den verbreitetsten Formen des Porno Streaming Media zählen VoD (Video on demand) und Internetradio. Diese recht neuen Programmformate lösen zunehmend das konventionelle Fernsehen und den Hörfunk ab, die zu den Broadcasting-Technologien gezählt werden.

Software

Die technischen Erfordernisse zum Empfang von Porno Streaming Media-Daten sind recht gering und einfach zu handhaben. Empfänger von „gestreamten“ Daten benötigen eine besondere Software, welche die empfangenen Daten wiedergeben kann. Dazu eignet sich ein eigenständiges Wiedergabeprogramm (engl. Player) oder ein Plug-in, das in einen web-browser einbettet ist. Beide Programmtypen stehen gewöhnlich kostenlos zur Verfügung. Dahingegen sind die Server, welche die gewünschten Daten senden, meist kostenpflichtig.

Die Technologien des Porno Streamings sind zahlreich und unterscheiden sich bezüglich ihres Preises, Qualität und Geschwindigkeit der übermittelten Daten. Zu den bekanntesten Modellen zählen die folgenden:

Audio und Video

  • Flash Video Streaming (Video)
  • Shoutcast (Nullsoft)
  • Red5 (Open Source)
  • cu-seeme
  • Peer Stream Broadcast Server
  • Video LAN (Open Source)
  • LScube (Open Source), anwendbar für RTSP als auch für alle aktuellen Video- und

Audioformate

  • Quicktime/I-Tunes (Apple)
  • Real Media (Real Networks)
  • Video Vista (Vista Technology)
  • FlexCast Streaming (Flexcast)
  • Window Media (Microsoft)
  • Icecast2 (Open Source)
  • Jinzora Broadcast Server-Software (Open Source)


Lediglich für Web Radio (Audio) geeignet, sind:

  • Icecast (Open Source)
  • No23 Live (Freeware)
  • FlatCast


Die verbreitetsten Übertragungsraten (für Audiodaten und Videodaten)

  • Video: bei Triple-Play-Angeboten liegt die Übertragungsrate zwischen 100kbit/s bis zu mehreren MBit/s
  • Audio: die Übertragungsrate bewegt sich zwischen 1 und 100 kBit/s


Übertragungsraten, die zur Verfügung und zum Erwerb bereit stehen:

  • LAN: 1 GBit/s oder 100MBit/s
  • ISDN: 128 kBit/s
  • Kabelmodems und DSL: 07-20Mbit/s
  • analoges Modem: bis 56 kBit/s
Für die Benutzung von Porno Streaming Media ist eine hohe Datenübertragungsrate notwendig, weil die Daten zur gleichen Zeit empfangen und wiedergegeben werden. Die Datenübertragungsrate der verwendeten technischen Geräte muss dabei höher als die Datenübertragungsrate sein, die für das Streaming benutzt wird. Die gesendeten Daten sind in der Regel komprimierte Daten. Die Komprimierung von Audio- und Videodaten verläuft meist ohne Datenverluste und sorgt dafür, dass eine möglichst große Menge an Daten gesendet wird.

Der Medienplayer ist oftmals mit einem Puffer ausgestattet, der die Differenzen in den Laufzeiten der Daten-Pakete nivelliert und möglichen Stockungen vorbeugt. Stockungen können aufgrund von Daten-Paketen entstehen, die zu unterschiedlich in ihrer Laufzeit sind. Um diese zu verhindern, setzt die Datenwiedergabe ungefähr 6-30 Sekunden später ein.

Videodaten verfügen über eine größere Datenmenge als Audiodaten. Daher werden erstere wesentlich stärker komprimiert. Der Komprimierungsprozess von Videodaten ist zeitaufwendiger als von Audio-Daten und setzt einen hochwertigeren Rechner mit höherer Leistung voraus.

Werden Audio- und Videodaten mit der gleichen Rechnerleistung komprimiert, so sinkt die Qualität der empfangenen Video-Daten. Die Qualität wird sowohl im Bereich der Optik als auch im Bereich der Akustik eingeschränkt. Um optimale Qualität bei der Übertragung zu erhalten, sind folgende Variablen zu beachten:
  • Welche Komprimierungstechnologie wird verwendet?
  • Wie hoch ist die Datenübertragungsrate? Kann der Internetzugang aufgerüstet werden, um eine höhere Datenübertragungsrate zu erzielen?
  • Ist das Ausgangsmaterial von sehr guter Qualität?


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Varianten des „On-demand-Streaming

  • Übertragung und Wiedergabe laufen parallel ab
  • der Server gewährleistet, dass die Daten über das Netz an den Client übertragen werden
  • der Nutzer kann mit dem empfangenen Material operieren: anhalten, vor- und zurückspulen
  • um eine kontinuierliche Wiedergabe zu gewährleisten, wird eine Zwischenpufferung durchgeführt
  • FTP und HTTP als verwendete Protokolle


Mögliche Varianten des „Live-Streaming“

  • RTSP, RTCP und RTP als verwendete Protokolle
  • die Daten stehen in Echtzeit zur Verfügung


Mögliche Schwierigkeiten

Anbieter von Radio und Rundfunk, welche zu den bekannten Broadcasting-Angeboten zählen, sind darum bemüht, möglichst viele Nutzer anzusprechen und zu bedienen. Im Bereich der Porno-Streaming-Angebote steigt der Preis der gewünschten Daten mit der zunehmenden Anzahl an Interessenten. Die Daten können nämlich nicht an verschiedene User gleichzeitig versandt werden, sondern müssen nacheinander verschickt werden. Der Multi-Task-Modus soll zwar das gleichzeitige Versenden von Daten ermöglichen, dennoch wird von seinem Gebrauch weitgehend abgesehen, da ihn die meisten Router im Internet nicht unterstützen. Das Ziel eines Multi-Task-Modus ist das Versenden von Daten, die aus dem Porno-Streaming-Server stammen, und die Übertragung an mehrere User bei schwacher Netzauslastung. Dennoch muss bei Übertragungen, die von mehreren Tausenden von Menschen angeschaut werden (z.B. Bundesliga-Spiele, Popkonzerte), nicht auf Streaming-Angebote verzichtet werden. Mithilfe von Overlay-Netzen werden die Daten an zahlreichen Stellen netztopologisch bereitgestellt.

Während Video-on-demand-Angebote die Übertragung von Daten zur langfristigen Speicherung anstreben, geht es bei Porno-Streaming-Media vorrangig um Echtzeitübertragungen. Eine langfristige Speicherung wird in der Regel nicht bezweckt. Daher ist oftmals die Qualität der übertragenen Daten recht niedrig. Für die Übertragung von Film-Trailern ist die Verwendung von Streaming Media äußert unpassend, da es hierbei nicht auf Echtzeit-Übertragung, sondern auf eine qualitativ hochwertige Übertragung ankommt.

Oftmals verwenden Internetanbieter absichtlich die Streaming-Media Technik, um die Internetuser von einer langfristigen Speicherung abzuhalten. Daten, die mithilfe von Porno Streaming-Media heruntergeladen wurden, lassen sich in der Regel nur mit bestimmten Software-Programmen speichern (z.B. MPlayer). Selbst wenn der Speichervorgang gelungen ist, so bedarf es einer kontinuierlichen Reaktivierung des Streams, was zu lästigen Ladezeiten und zu störendem Datenverkehr führt.

Bislang ist ungeklärt, ob Endnutzer das Recht haben, empfangene Daten zu speichern bzw. ob die Anbieter das Recht haben, die User am Speichervorgang zu hindern. Im Bereich der Musikbranche herrschen dahingegen klare Richtlinien: Ist das GEMA-Repertoire betroffen, so müssen Anbieter die User daran hindern, die abgerufenen Daten abzuspeichern. Das Media Streaming soll lediglich dazu beitragen, Musikstücke vorzustellen und sie trotz allem zu schützen und mit ihrem Abruf, Geld zu verdienen.

Zahlreiche Musiksender, die über das Internet ausgestrahlt werden, stehen vor der Schwierigkeit, dass sie oftmals auch in Regionen / Ländern angehört werden, die jedoch nicht die dazu nötigen Rechte erworben haben. Die rechtlichen Regelungen stecken in jenem Bereich noch in den Kinderschuhen und sind weitgehend unklar. Es existieren nicht einmal Erfahrungsberichte, die zur schnellen Abfassung von Gesetzen und Urteilen beitragen könnten.

Für Streaming TV bzw. WEB Radio lag am Jahresende 2005 noch immer keine Preisliste vor. Es wurde ein vorläufiger Vergütungsplan in Kraft gesetzt, der einen monatlichen Preis von 30 Euro vorschrieb. In Kürze soll eine spezielle Preisliste veröffentlich werden, die sich an der bestehenden Preisliste für Fernsehen (Video-Streaming) und Radio (Audio-Streaming) orientiert.