Porno-Video

Wer im Bereich der Videotechnik arbeiten möchte bzw. Spaß am Porno-Videoschauen hat, muss über eine gewisse Anzahl technischer Geräte verfügen. Dazu zählen der Videorekorder, die Videokamera und ein Bildschirm zur Projektion. Video leitet sich von dem lateinischen Verb (lat.) videre ab und heißt übersetzt „ich sehe“. Zur Technologie des Videos zählen die folgenden elektronischen Prozesse: Bildwiedergabe, Bildbearbeitung, Übertragung und Aufnahme. Häufig wird auch die zusätzliche Tonaufnahme zum Bereich der Videotechnik gezählt. Videotechnik beinhaltet folglich alle elektronischen Verfahren, bei denen optische Signale digital verarbeitet werden.

Geschichte des Porno-Videos

Die Speicherung von Ton- und Bilddaten begann mit dem Magnetband. Auf einem Magnetband, das in der Regel Bestandteil einer Videokassette war, konnten in analoger Form visuelle und auditive Daten gespeichert werden. Das eben beschriebene VHS (Video Home System) wurde seit Mitte der 1990er Jahren jedoch immer häufiger durch das DV-System ersetzt (Digital Video), das in Camcorder integriert wurde. Seit dem Jahr 1990 basiert die Videotechnik vor allem auf den Standards der digitalen MPEG-Technologie. Im Rahmen der MPEG-Technologie kommt es verstärkt zu Kombinationen von magneto-optischen Verfahren und digitalen Kompressionen. Diese neuartigen Verfahren werden bereits in DVBs (Digital Video Broadcasting), Video-CDs und DVDs angewendet. MPEG-Technologie ist der konventionellen DV überlegen, da MPEG bessere Kompabilitäten im Computer-Bereich gewährleistet, zu einer besseren Bildqualität beiträgt sowie über eine umfassendere und praktischere Bearbeitungsmöglichkeit verfügt. Die MPEG-Technik bietet seinen Anwendern verschiedene Formate an: MPEG 4 bzw. MPEG 2. MPEG 2 hat eine geringere Kompression und benötigt daher eine geringere Prozessorleitung beim Abspielen und der Aufzeichnung. Bei MPEG-2 sind Qualitätsverluste äußerst selten, wohingegen bei MPEG-4 Verluste nicht auszuschließen sind.

Porno-Videos: Entwicklung der technischen Formate

Die technische Entwicklung im Bereich der Videotechnik schreitet sehr schnell voran. Anbei die wichtigsten Meilensteine (in absteigender Reihenfolge; beginnend mit dem neuesten Stand):
  • Digitale Speicherung auf Datenträgern (Speicherkarte); die Kompressionen erfolgen meist mit MPEG-4.
  • Digitale Speicherung auf Festplatten oder Digital Video Discs (DVD); Komprimierung erfolgt meist mit MPEG-2.
  • Digitale Speicherung auf Magnetbändern; die Verarbeitung verläuft digital: digitaler Videoschnitt oder (mini-) DV
  • Analoge Speicherung auf Magnetband; die Verarbeitung verläuft analog: Video-8 oder VHS-Kassette.

Entwicklung des Porno-Videos

  • 2005: HDV ist in Europa erhältlich
  • 2004: DVD-Geräte (Aufnahme- und Abspielfunktion) ersetzen größtenteils die konventionellen VHS-Recorder
  • 2003: In den USA und in Japan wird von dem neuen Format HDV (High Definition Video) Gebrauch gemacht. Dieses wird sich zum Heimat-Format des Jahres 2003 entwickeln.
  • 2001: Erstmals werden mehr Digital Video Discs (DVDs) im Handel als VHS-Kassetten verkauft.
  • 2000: Hitachi präsentiert den ersten DVD-Camrecorder.
  • 1999: Philips präsentiert den ersten DVD-Recorder und wird Marktführer.
  • 1996: Für umgerechnet 4000 Euro können Videoliebhaber einen DV-Recorder erwerben.
  • 1995: Premiere des ersten Camcorders mit DV (Digital Video) und Mini-DV. Der DVD-Standard ist offiziell vereinbart.
  • ca. im Jahr 1990: Die erste Video-CD erzielt dieselbe Qualität wie die VHS Kassette. Die Spielzeit beträgt ca. 74 min.
  • ca. 1980 Die HI8 wird als Weiterentwicklung von S-VHS und VHS vorgestellt.
  • 1985: Premiere des ersten Camcorders, auf dem VHS-Kassetten abgespielt werden können.
  • 1984: Premiere des ersten Camcorders, auf dem Video-8 Kassetten abgespielt werden können.
  • 1980: Das Video 2000-System erscheint erstmals auf dem Markt. Grundig und Philips präsentieren ihre neue Videotechnik, die das beidseitige Bespielen einer Kassette erlaubt. Obwohl die Bildqualität des Video 2000-Systems sehr hoch ist, ist das Video 2000-System der VHS- und Betamax-Technik unterlegen, weil diese schon zu verbreitet sind.
  • 1976: Sony präsentiert das Betamax-Format; JVC stellt das Video Home System vor.
  • 1972: U-Matic wird zum Inbegriff eines Videokassettenrekorders. Sony schreibt dank U-matic Geschichte.
  • 1969: Die Ära der auf Rollen gespulter Magnetbänder ist vorbei. Das erste Home-Video kommt auf den Markt. Den Technikern von Grundig und Siemens gelang die Konstruktion des ersten Video-Cassette-Recorders (VCR-System) mit neuartiger Kassettentechnik und des ersten Rekorders mit passender Kamera.
  • 1964: Die ersten Schwarz-Weiß-Bilder können dank des ersten kommerziellen VTR aufgenommen werden. Das VTR-Gerät von Philips trägt die Bezeichnung Philips 3400 und kostet ca. 6900,- DM.
  • 1956: Die Firma AMPEX zählt zu den bekanntesten Sendeanstalten des Jahrzehntes. AMPEX ist im Besitz eines VTR (Video Tape Recorders), der mit dem Format Quadruplex arbeitet.
  • 1953: Das erste Patent für einen Videorekorder wird erteilt.