VoD Porno

Die englische Abkürzung VoD steht für Video-on-demand. Die deutsche Übersetzung lautet Videoabruf oder Video auf Anfrage. Mithilfe von VoD kann digitales Porno-Videomaterial von einem Anbieter im Internet nach gemeinsamer Vereinbarung downgeloadet werden. Es ist außerdem möglich, eigenes Videomaterial über einen Videostream abzuspielen. Die dazu notwendigen Programme finden Sie bei den Optionen für den Videostream.

Technik rund um VoD Porno

Um einen Porno-Videofilm in digitaler Form zu senden, bedarf es eines Breitbandnetzes oder einer Internetverbindung (s. Internet Protocol Television, IPTV). Während die Internetverbindung immer über einen Rückkanal verfügt, der zur Übermittlung der ausgewählten Informationen an das Sendezentrum dient, so ist beim Breitbandkabelnetz kein Rückkanal vorhanden. Soll Video-on-demand (VoD) mit einem Breitbandkabelnetz in Betrieb genommen werden, kann ein Rückkanal über die Telefonleitung eingerichtet werden.

Weitere Differenzierungen von VoD Porno

  • Streaming: Dank streaming können dem Anwender lange Download-Wartezeiten erspart werden. Unter streaming versteht man nämlich den gleichzeitigen Download und die parallele Wiedergabe von digitalem Material. Um die streaming-Funktion nutzen zu können, muss der Anwender einen passenden Client, der Anbieter einen Streaming Server besitzen.
  • Progressives Herunterladen (engl. progressive download): Damit der Anwender das gewünschte Video/Sex-Video anschauen kann, muss ein Großteil der Datenmenge heruntergeladen werden. Manchmal ist es möglich, bereits vor Ende des vollständigen Downloads das Filmmaterial anzuschauen.


Alternative Modelle

Eine Abwandlung des VoD stellt NVoD (eng. Near-Video-on Demand) dar. NVoD ist auch unter dem Ausdruck Video-near-Demand bekannt. Video-near-demand ermöglicht es seinen Anwendern, sich in bestimmten Zeitabständen in den Stream eines Videos bzw. eines bekannten Filmes einzuwählen. Die Benutzer sind an die vorgegebenen Einwahlzeiten gebunden, die oftmals im Viertelstunden-Takt angelegt sind. True-Video-on-demand bedeutet, dass Nutzer zu jedem x-beliebigen Zeitpunkt einen populären Film abrufen können, der dann von vorne beginnt. Im Rahmen des Push-Video-on-demand wird ein Livestream durch einen Datei basierten Ansatz ersetzt. Die Videoverteilung wird auf der Grundlage der gespeicherten Dateien abgewickelt.

Mögliche Zahlungsmittel beim Kauf eines VoD Porno

  • Abonnement Subscription-Video-on-demand (SVoD): Der Kunde kann nach einer pauschalen Bezahlung ausgewählte Videos für eine vereinbarte Zeitspanne ausleihen (meist erfolgt der Verleih im Monatsrhythmus). Die Kosten werden pauschal abgerechnet. Für VoD Abonnements sind im deutschsprachigen Raum T-Home-Entertain und Arcor Digital TV bekannt.
  • PPV (Pay-Per-View): Der Kunde bezahlt die von ihm genutzten Einheiten.
  • DTO (Download-to-Own): Der Anwender kauft das digitale Datenmaterial und ist folglich dazu berechtigt, dieses zu speichern und nach Belieben wiederzugeben.


Die häufigsten gestellten Fragen rund um VoD Porno

Ist VoD ein ernst zu nehmender Konkurrent des verbreiteten Fernsehen?

VoD bietet den konventionellen Einrichtungen die Stirn. Immer mehr Konsumenten laden DVDs (zunehmend auch Sex- und Porno-DVDs) bequem im Internet herunter und sparen sich den Weg in die Videothek. Im Internet wird Interessenten ein breites Spektrum an digitalem Filmmaterial angeboten: Spielfilme, Serien, Dokumentationen, etc. Damit Sie für die online-Filmportale gerüstet sind, sollen im Folgenden die häufigsten gestellten Fragen unserer Leser beantwortet werden.

Welche technische Ausrüstung muss zur Nutzung von VoD zur Verfügung stehen?

Es reicht bereits ein Breitbandanschluss und ein Computer mit Windows-Betriebssystemen aus. Die gängigen verwendeten Videoformate DRM und WMV von Microsoft verpflichten Nutzer außerdem, den Internet Explorer und den Windows Media Player auf ihrem Rechner einzurichten, da mit jenen Programmen die Videos abgespielt werden. Die zwei Programme sind Bestandteile der gängigen Windows-Installation. Die Betriebssysteme Mac OS X und Linus sind derzeit noch inkompatibel mit VoD (Video-on-demand).

Firmen, die Video-on-demand in der Bundesrepublik Deutschland anbieten

Video-on-demand zählt heute in Deutschland noch zu den technischen Bereichen, die von verhältnismäßig wenigen Anbietern zur Nutzung angeboten werden. T-Online versorgt seine Kunden mit VoD, wenn sie sich für einen T-DSL Vertrag entscheiden. Dahingegen können die Internetdienste von In2movies, Arcor, Medionbox, Maxdome und One4movie von allen Usern des World Wide Web genutzt werden. Der Netzwelt-Vergleichstest hat die Vor- und Nachteile eines jeden Anbieters unter die Lupe genommen.

Der erfolgreiche Datenabruf mit Download oder Streaming?

Streaming und Download sind zwei verschiedene Verfahren, um einen Film downzuloaden. Wenn Sie bei One4movie bzw. T-Online registriert sind, können Sie das gewünschte Datenmaterial als Streaming bei konstanter Übertragung abrufen. Die zufriedenen Kunden von One4movie und T-Online, welche die notwendige Registrierung des Anbieters durchlaufen haben, loben die Verfahrensweise „Streaming“, da Streaming unnötige Wartezeiten und komplizierte Vorgehensweisen unterbindet.

Als nachteilig erweist sich das Streaming-Verfahren, wenn Kunden eine niedrige Bandbreite des DSL-Anschlusses haben. Eine hohe Bandbreite trägt zu hoher Qualität des abgerufenen Filmes bei und ist notwendig, um Filme einer hohen Qualitätsstufe anzuschauen. Ein DSL-Anschluss 1000 reicht bestenfalls für eine eingeschränkte Filmqualität aus, weil nur ca. 1000 kBit/s übertragen werden können. Eine Datenrate von 1000 kBit entspricht jedoch nicht einmal der Qualität des Fernsehen. Abgesehen von den Einschränkungen in puncto Bildqualität sollte bedacht werden, dass das Springen – nach vorne oder hinten – innerhalb eines Filmes mit Wartezeiten verbunden ist. Da beim Springen eine neue Datenspeicherung stattfinden muss, lässt eine kontinuierliche Fortsetzung des Filmes auf sich warten.

Modem und VoD?

Mit etwas Geduld laden Sie qualitativ hochwertige VoDs herunter Wenn Sie keine Einbußen bezüglich der Filmqualität in Kauf nehmen wollen, bietet es sich an, das Filmmaterial vor dem Anschauen vollständig herunterzuladen und auf der Festplatte zu sichern. Prinzipiell kann dazu auch das „technisch überholte“ Modem verwendet werden, dennoch muss der Nutzer viel Zeit und Geduld mitbringen. Ist der Film aber einmal auf der Festplatte gespeichert, so kann er ohne Internetverbindung angeschaut werden.

Im direkten Vergleich von Streaming und Download-Verfahren zeigt sich, dass beide Verfahrensweisen Vor- und Nachteile aufweisen. Daher setzt sich der sogenannte „Progressive Download“ zunehmend durch, welcher beide Verfahren kombiniert. „Progressive Download“ ermöglicht die parallele Ausführung beider Prozesse: Downloaden und Abspielen. Medionbox, Arcor und In2movies bieten ihren Kunden dieses Verfahren an, das eine frühzeitige Wiedergabe des Filmmaterials ermöglicht, nachdem eine bestimmte Menge an Daten übertragen wurde.

Kosten bei der Nutzung von VoD (Video-on-demand)

In erster Linie hängen die Preise der Filme von ihrer Aktualität ab. Für ca. 3-5 Euro können aktuelle Blockbuster angeschaut werden, die meistens zeitgleich zur jeweiligen DVD zur Verfügung stehen. Ältere Filme werden den Internetanwendern für ca. 2 Euro angeboten.

Die Firmen, die in der Bundesrepublik Deutschland, VoD (Video-on-demand) anbieten, schlagen drei mögliche Optionen vor, um auf digitales Filmmaterial zurückzugreifen:
1. Down-to-own
2. Abonnement
3. Pay-per-view
Besonders großer Popularität erfreut sich das Pay-per-view Verfahren, bei welchem der VoD (Video-on-demand)-Nutzer bei Maxdome, Arcor, One4movies oder T-Online entweder den Filmdownload oder den entsprechenden stream aktivieren kann. Der Nutzer hat das Recht, in den folgenden 24 Stunden unbegrenzt auf den Film zuzugreifen. Filme auf die Festplatte herunterladen (Down-to-own) anstelle von PPV (pay-per-view) Wenn Sie gerne Filme mehr als einmal anschauen, empfiehlt es sich, Filmmaterial als Download-to-own zu kaufen. Bei Medionbox und In2movies können Sie Filme – nach dem Kauf – auf Ihrer Festplatte speichern und diese fortan nach Belieben anschauen. Während die Häufigkeit des Abspielens unbegrenzt ist, so ist die Anzahl der Computer, auf denen der gekaufte Film abgespielt werden kann, limitiert. Die Kosten für Download-to-own belaufen sich auf ca. 7-14 Euro. Die Preise variieren entsprechend der Aktualität des Filmes.

Für Internetnutzer, die regelmäßig und eine große Anzahl von Filmen anschauen, bietet sich ein Abonnement an. Im Rahmen eines abgeschlossenen Abonnements, z.B. bei den Anbietern Maxdome oder One4movies, dürfen die Anwender auf bestimmte Bereiche des Archives frei zugreifen. Da die Archive der verschiedenen Anbieter auch unterschiedliche thematische Schwerpunkte bei der Filmauswahl gesetzt haben, sollten Sie unbedingt vor Abschluss eines Abonnements überprüfen, ob die in einem Archiv vorhandenen Filme Ihrem Geschmack entsprechen. Falls Sie sich von den im Archiv gelagerten Filmen angesprochen fühlen, haben Sie die Möglichkeit für 9,99 Euro im Monat ein Spielfilm-Paket oder für 4,99 Euro ein Komödien-Paket abzuschließen.

Ersetzt VoD Porno in Kürze die Pornovideotheken?

Die Betreiber der Videotheken in Deutschland haben noch keinen Grund, sich vor der neuen Technik zu fürchten. Die Archive der deutschen VoD-Anbieter entpuppen sich noch als verhältnismäßig klein und überschaubar. Es mangelt den online-Anbietern vor allem noch an sehr aktuellen Blockbustern aus Hollywood.

Die Hollywood-Studios haben bislang davon abgesehen, mit den deutschen Firmen, die VoD anbieten, Verträge abzuschließen. Prinzipiell sind alle Sparten des Films zwar bei den deutschen VoD-Anbietern vorhanden, dennoch in begrenzter Anzahl. Die Kunden können auswählen zwischen Serien, Unterhaltung, Porno-Filmen und Dokumentationen. Internationale, kostenfreie Pornoseiten im Internet könnten für Videotheken eine Gefahr darstellen, wenn diese langfristig verfügbar wären. Wenn Sie sich ein eigenes Urteil über die Kapazitäten der führenden VoD (Video-on-demand)-Firmen machen wollen, so lesen sie am besten im Vergleichstest von „netzwelt“ nach.

Filmqualität im Vergleich: VoD Porno vs. DVD-Porno

Qualitative Bestleistungen bezüglich der Bildqualität können mit VoD leider noch nicht erreicht werden. Filme, die Sie per VoD erwerben, werden in sehr seltenen Fällen der Qualität einer DVD entsprechen. Die Auflösungen der downgeloadeten Filme bewegen sich meist unter den normalen Auflösungen eines PAL Fernsehgerätes. Dennoch ist die Bildqualität der VoD-Filme für den Hobby-„Ferngucker“ vollkommen ausreichend. Filmfans, die großen Wert auch akkurate Bildqualität legen, könnten gegebenenfalls von VoD-Qualität enttäuscht sein. Ein objektives Urteil können Sie dem aktuellen VoD (Video-on-demand)-Vergleichstest entnehmen, der jüngst von „netzwelt“ veröffentlicht wurde.

Dauerhafte Speicherung von VoD

Filme, die von online-Anbietern heruntergeladen worden sind, können nicht auf eine normale DVD gebrannt werden. Ein Kopierschutz, das sogenannte DRM (Digital Rights Management), wirkt dem illegalen Handel von Filmen entgegen. Auch beim Download-to-own Verfahren verhindert das Digital Rights Management (DRM), dass das Filmmaterial auf mehr als drei Lesegeräten registriert wird.

Soundqualität der Filme

Obwohl die Anbieter von VoD (Video-on-demand) verschärft an der Verbesserung der Tonqualität der Filme arbeiten, können die geläufigen Surround-Formate DTS bzw. Dolby-Digital nicht erreicht werden. Die Tonqualität der Filme ist durchaus akzeptabel, muss sich dennoch der Qualität der DVDs unterordnen. Die Video-on-demand-Anbieter arbeiten mit dem weniger bekannten WMA (Windows-Media-Audio)-Pro-Format.

Enthalten die VoD-Produkte auch zusätzliches Filmmaterial? Bei den deutschen Anbietern der VoD-Filme erhalten die Kunden lediglich das digitale Filmmaterial. Im Kauf sind keine Untertitel, Zusatzmaterialen oder Original-Tonspuren enthalten. Möchten Sie sich auch die Making-Of-Videos und Interviews anschauen, müssen Sie auf die konventionellen DVDs zurückgreifen.

Zur beliebtesten Abspielmethode der VoD (Video-on-demand)-Filme

Die meisten Nutzer der VoD-Filme verbinden ihren Computer mithilfe eines Videokabels mit dem Fernsehgerät, um anschließend das Internet-Video auf dem Fernsehschirm anzuschauen. Je hochwertiger die verwendeten Schnittstellen sind, desto besser ist selbstverständlich auch die Qualität der downgeloadeten Daten. In der Praxis erhalten die DVI-Ausgänge die besten Testergebnisse. Sollte ihr Fernsehgerät über keine DVI-Schnittstelle verfügen, ist es möglich Adapter für den Gebrauch einzusetzen.

Lohnt sich die Investition von 100 Euro für eine Set-Top-Box?

Maxdome bietet momentan eine kostengünstige Variante für das Abspielen von Videos an: die Set-Top-Box. Die Set-Top-Box ersetzt einen teuren Multimedia-PC. Der Funktionsumfang der Set-Top-Box ist ausreichend für das Anschauen von Videos. Ein vollwertiger Computer mit Media-Center ist natürlich der Maxdome Set-Top-Box überlegen, dennoch auch deutlich teuerer. Trotz allem ist die Anschaffung eines Multimedia-PCs mit den installierten Windows-Betriebssystemen sehr empfehlenswert, da mit einer solchen Ausrüstung die Anwendung der VoD-Filme sehr einfach und schnell durchzuführen ist.

VoD (Video-on-demand) auf Probe?

Um die Technik und die Verfahrensweise des VoD (Video-on-demand) in breiten Gesellschaftsschichten bekannt zu machen, bieten fast alle deutschen VoD-Anbieter spektakuläre Sonderposten an. Interessierte Internetnutzer werden lediglich dazu aufgefordert, sich gratis beim entsprechenden Anbieter zu registrieren und können kostenlos auf einzelne Filme zugreifen. Die Probe-Nutzer schließen keinen Vertrag ab und nutzen die Dienste kostenfrei. Es besteht daher keinerlei Risiko, VoD (video-on-demand) unverbindlich und ohne finanziellen Verpflichtungen zu testen.